| Mit dem UCT lassen sich kleinste Kalkablagerungen in den Herzkrankzgefäßen sehr genau nachweisen und mengenmäßig erfassen. Wie in großen Studien gezeigt wurde, sind diese Kalkablagerungen ein empfindliches Kennzeichen für die früheste Form einer Koronarerkrankung. Damit können frühzeitig (und somit rechtzeitig) Maßnahmen eingeleitet werden, die vor einem Infarkt bzw. einem Fortschreiten der Krankheit schützen. Die Gefahr geht allerdings nicht unbedingt von dieser verkalkten Stelle aus, sondern entspringt möglicherweise einem weichen Plaque an einer anderen Stelle Ihrer Herzkranzgefäße. Somit ist der Nachweis von Koronarkalk ein allgemeiner Risikomarker. |
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Die exakte Bestimmung des Kalkscores gibt Ihnen und Ihrem Arzt eine genaue Information, ob und in welchem Ausmaß an Ihren Herzkranzgefäßen arteriosklerotische Veränderungen vorliegen. Diese Auswertung läßt in etwa abschätzen, wie hoch das Risiko für das Auftreten eines kardialen Ereignisses in den nächsten 3 bis 5 Jahren ist. Unter einem kardialen Ereignis ("Herzereignis") versteht man das Auftreten von |
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Die Beurteilung der Befunde und somit die Erkennung besonders gefährdeter Personen erfolgt nach den Richtlinien der Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie Herz-Kreislaufforschung mit entsprechenden Empfehlungen für die Sekundärprophylaxe.
Je nach Ausmaß der Gefährdung kann die Umstellung des Lebensstils festgelegt werden: Nikotinabstinenz, vermehrte körperliche Betätigung und Diät. Die notwendige Absenkung des LDL-Cholesterins unter 100 mg/dl ist meist nur durch die Einnahme spezieller Medikamente (z.B. Statine) konsequent möglich. Bei besonders ausgeprägter Verkalkung ergibt sich als weitere Konsequenz die Einnahme von ASS (z. B. Aspirin) in niedriger Dosierung von 1x100 mg pro Tag. Bei einer weit über die Alters- und Geschlechtsnorm hinausgehender Verkalkung kann durchaus eine Herzkatheteruntersuchung in Erwägung gezogen werden. Verlaufsbeobachtungen mit dem UCT geben Aufschluß über ein eventuelles Fortschreiten der Herzkranzgefäßverkalkung und über den Therapieerfolg. |
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| Die Wir hoffen allerdings, bald auch die sogenannten "nicht invasive Koronarangiographie" (siehe . |
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Der Pfeil kennzeichnet eine hochgradige Verengung |
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