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Herzkranzgefäße

Die nicht invasive Darstellung der Herzkranzgefäße kommt bei Patienten zum Einsatz, die bereits Schmerzen in der Herzgegend haben, um festzustellen, ob den Schmerzen eine Verengung Ihrer Herzkranzgefäße zugrunde liegt.

Bei der nicht invasiven Darstellung Ihrer Herzkranzgefäße werden Ihre Herzkranzgefäße mit großer diagnostischer Genauigkeit und Sicherheit untersucht und es kann dann entschieden werden, ob eine weitere Diagnostik (z.B. Herzkatheteruntersuchung) notwendig ist oder überfüssig. Hierfür müssen wir ein Kontrastmittel verwenden.

Dieses Kontrastmittel wird Ihnen über einen Zugang in eine Arm- oder Handrückenvene verabreicht. Das Kontrastmittel selbst wird durch gesunde Nieren problemlos ausgeschieden. Bei Menschen mit Nierenerkrankungen kann es jedoch zu einer verzögerten Kontrastmittelausscheidung kommen. Daher ist vor der Untersuchung die Kenntnis der Nierenfunktion (Kreatinin-Wert) notwendig.

Die verabreichten Kontrastmittel haben jodhaltige Anteile, die die Aktivität der Schilddrüse beeinträchtigen können. Aus diesem Grund ist ebenfalls die Kenntnis der Schilddrüsenfunktion vor der Kontrastmittelgabe wichtig (TSH-Wert).

Ziel der nicht invasiven Darstellung der Herzkranzgefäße ist es (bei geringem Verkalkungsgrad der Herzkranzgefäße), eine Verengung der Herzkranzgefäße (Stenose) auszuschliessen, um definitiv eine Herzkatheteruntersuchung einsparen zu können. Sollten sich jedoch Engstellen bzw. der Verdacht auf Engstellen ergeben, ist dann eine Herzkatheteruntersuchung nach Klärung der Situation im Einzelfall sinnvoll.

Wie auch die Herzkatheteruntersuchung ist die nicht invasive Darstellung der Herzkranzgefäße ein Röntgenverfahren und daher mit einer unterschiedlichen Strahlendosis für die Patienten verbunden. Die Strahlendosis variiert je nach Fragestellung und Untersuchungs-protokoll.

Um ein Gefühl für die Größenordung der Strahlendosis zu erhalten, sollte man wissen, dass jeder Bundesbürger einer Strahlung aus der Umwelt ausgesetzt ist. Diese Strahlung beträgt ungefähr 2,5 mSv pro Jahr.

Nach der aktuellen Röntgenverordnung für das noch ungeborene Leben liegt die zulässige Strahlung bei 1,0 mSv. Eine normale diagnostische Herzkatheter Untersuchung ist mit einer Strahlendosis von 5 mSv verbunden. Die durch das Kardio-CT mit Kontrastmittel bedingte Strahlendosis beträgt zwischen 5 und 8 mSv

 

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