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Die Ballondehnung (PTCA)
Angioplastie
Bei der PTCA werden Engstellen in den Herzkranzgefäßen mit einem speziellen Ballonkatheter aufgedehnt.
Wie bei der Herzkatheteruntersuchung, wird unter örtlicher Betäubung über die Leiste oder den Arm ein Katheter (hier ein sogenannter Führungskatheter) bis zum Herzen vorgebracht.
Über diesen Katheter führt der Arzt nun einen hauchdünnen Führungsdraht in das betroffene Herzkranzgefäß ein. Über den Führungsdraht wird dann ein Katheter, der am Ende einen kleinen Ballon besitzt, in der Engstelle plaziert (Abbildung 1). Dieser Ballon wird anschließend mit Flüssigkeit gefüllt und mehreren bar Druck gedehnt. Hierbei werden die Ablagerungen (Plaque) zusammengedrückt (Abbildung 2), sodass das Blut nach der Dehnung wieder frei fließen kann. Ist das Ergebnis der Ballondehnung zufriedenstellend, werden Draht und Katheter wieder entfernt und die Einstichstelle in der Leiste oder am Arm verschlossen.
In der Regel bleiben die Patienten nach der PTCA für ca. 24 Stunden zur Beobachtung in der Klinik.
Nachdem in etwa 30 Prozent der Fälle die Engstelle am Herzkranzgefäß nach der PTCA erneut auftritt, werden seit einigen Jahren mit zunehmender Häufigkeit sogenannte "Stents" (Gefäßstützen) implantiert.
Ein Stent ist ein kleines, gitterartiges Metallgerüst (Abbildung 3). Dieser wird auf einen Ballonkatheter montiert, und mit dessen Hilfe am Ort der Engstelle plaziert, indem er mit dem Ballon an die Gefäßwand gedrückt wird. Der Stent verbleibt im Gefäß und soll dieses offen halten und den Blutfluß verbessern.
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